Vor den Sitzstufen in der Aula wartet ein Flügel, daneben weitere Instrumente, Mikrophone davor. Die Szenerie ist in warmes Licht getaucht. Auf den Sitzstufen murmelt das Publikum. Dann betritt die Moderatorin die Bühne und eröffnet „Elly On Stage“ 2026.
Bei „Elly On Stage“ steht die Bühne allen offen, die ein Musikstück oder einen eigenen Text präsentieren möchten, egal, mit welchem Instrument, mit welchem Stück oder welcher Art der vorgetragene Text ist. Es darf auch ein improvisiertes Theater sein.
Geleitet von der zwanglosen Moderation durch Marlene Schärtl (Q 13) betraten nacheinander unterschiedliche Akteure mit ihrem Beitrag die Bühne. Das Spektrum reichte von Beethoven bis Bruno Mars, vom Flügel über Tenorhorn und Querflöte bis zur Ukulele, vom Bandauftritt bis zur Solodarbietung, vom Gedicht bis zur Erzählung, von der Fünftklässlerin bis zur Schulleiterin. Der Abend lebte von seiner Vielfalt, von der Abwechslung, von der Überraschung. Und doch spürte man den Beiträgen eine Gemeinsamkeit an: Hier stand jemand auf der Bühne, um sich zu zeigen mit etwas, was Ihm Freude macht oder wichtig ist.
Einerseits lebte „Elly On Stage“ von denen, die sich auf die Bühne wagten, andererseits von denen, die dies mit ihrem Engagement möglich gemacht haben. Zu nennen wären etwa die Technikgruppe „Elli&So“ mit der Beleuchtung der Aula, die Band „Vi Vill“ mit ihrer Hilfe bei Auf- und Abbau oder der Elternbeirat mit der Organisation von Getränken. Aber egal, ob die Mitwirkung auf der Bühne oder hinter den Kulissen erfolgte: Aus dem Zusammenwirken der Kräfte entwickelte sich ein Abend mit einer ganz eigenen Atmosphäre.

















