In einer Zeit, die oft von Unsicherheit geprägt ist, erreichte ein besonderes Symbol der Hoffnung unsere Schulgemeinschaft: Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe holten das Friedenslicht aus Bethlehem in der Kirche St. Josef ab.
Die 1986 vom ORF ins Leben gerufene Aktion verbindet heute Millionen von Menschen über Nationen und Religionen hinweg zu einem leuchtenden Friedensnetz.
Unter dem diesjährigen Motto „Ein Funke Mut“ erinnert uns die kleine Flamme daran, dass Frieden oft im Kleinen beginnt. In der Kirche St. Josef wurde deutlich, dass Mut nicht immer laut sein muss. Ein freundliches Wort oder das Überwinden von Vorurteilen sind jene Funken, die Wärme schenken und unsere Gemeinschaft stärken. Das Licht, das in diesem Jahr aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten von Jeries Fadi Khier aus Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und von Florian Mitter in Wien übernommen wurde, legte über 3.000 Kilometer zurück, um schließlich unsere Schule zu erhellen.
Mit dem Vers „Das Licht von Bethlehem mit seinem hellen Schein möge leuchten in Ihr Herz hinein“ wurde die Flamme zudem u.a. an das Direktorat, die Sekretariate, das Kollegium und das Hausmeisterehepaar weitergegeben. So wurde aus einem kleinen Funken ein Lichtermeer, das uns ermutigt, selbst zum Licht der Welt zu werden und den Frieden aktiv mitzugestalten.
Text und Fotos: Sigrid Pirkl, Oberstudienrätin

Die Friedenslichter für´s “Elly” werden am Friedenslicht von Bethlehem in der Kirche St. Josef angezündet.

“Erleuchtet” vom Friedenslicht

Auch die Friedenslichter für Zuhause werden in der Kirche St. Josef angezündet.

Die Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe mit den angezündeten Friedenslichtern

Das Friedenslicht von Bethlehem ist am “Elly” angekommen.







