Die Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe trainierten im Rahmen des Argutrainings, das von ausgewählten Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe vorbereitet und durchgeführt wurde, Strategien, um auf Vorurteile und Ausgrenzungsmechanismen sinnvoll reagieren zu können. Ausgrenzende und diskriminierende Äußerungen begegnen uns in fast allen Lebenssituationen. Darauf besser reagieren zu können, ist das Ziel dieses Argumentationstrainings, das schon seit vielen Jahren an unserer Schule etabliert ist.
Es ist ein Training, das auf ganz praktische Art und Weise mit den Teilnehmerinnen überprüft und testet, wie man auf herablassende Äußerungen sinnvoll reagieren kann, wie man Grenzen setzen und widersprechen kann. Ziel ist es, die eigene Meinung zu vertreten und mit dem Gegenüber im Gespräch zu bleiben.
Sieben Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe haben in einem ersten Schritt selbst an diesem Argutraining teilgenommen und sich dann mithilfe eines weiteren, vertiefenden Trainings als Peercoaches ausbilden lassen und können damit nun jüngere Schülerinnen zu diesem Thema coachen und bei Bedarf weitere Hilfestellung leisten.
Das Elly-Heuss-Gymnasium gehört seit 2012 dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an. Mit diesem Training wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dieses Thema nachhaltig an der Schule zu verankern, und unseren Schülerinnen die Chance geben, selbstwirksam eine zunehmend aktive Rolle in der Gesellschaft einzunehmen.
Sabine Hoffmann, Oberstudienrätin

Die Schülerinnen der Klasse 10a mit ihren Peercoaches (vorne knieend von links): Marlene Schönberger, Violetta Seebald, Lara Wildenauer, Jule Göppl (Foto: Sabine Hoffmann)

Die Schülerinnen der 10b mit ihren Peercoaces aus der 11. Jgst. (vorne knieend von links): Jule Pollack, Amelie Rahn, Sophie Wittmann (nicht im Bild) (Foto: Sabine Hoffmann)







