Die Schülerinnen der Lerngruppe Latein 8a haben am Donnerstag, den 26. März, die Glyptothek in München besucht.
Thema war die Rezeption griechischer Kultur in römische Ästhetik, oder einfacher gesagt: was die Römer von den Griechen an Kunst übernommen haben.
Die Erwartung der im Durchschnitt 14jährigen war eher gering. Doch sie fanden einen Führer, der ihnen einen ganz neuen Zugang zu Kunst als Ausdruck eines Welt- und Menschenbildes vermitteln konnte.
Für die homepage haben die Schülerinnen sich jeweils eine Skulptur herausgesucht, die sie bearbeiten sollten. Manches kann man eher mit Humor nehmen, bei anderem kann man sehen, dass Kunst aktivieren kann, Wahrnehmung anregen und Gestaltung initiieren.
Ich selbst habe eine Skulptur ausgewählt, die als „Betrunkene Alte“ gedeutet wird. Warum gibt ein Mensch sehr viel Geld aus, um sich ein Bild des Elends ins Haus zu stellen? Handwerklich beeindruckend - ich würde es nur gerne verstehen.
Ist es Voyeurismus oder einfach Freude an der technischen Ausgestaltung – oder sogar eine gesellschaftspolitische Botschaft.
Kurz gesagt: Ich glaube, nächstes Jahr fahren wir wieder dahin. Es lohnt sich.
Unter dem folgenden Link finden Sie Informationen über die dortigen Ausstellungen
https://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/index.php/de/glyptothek.
Maik Staeck





