E 401 und E 327 – Zwei Lebensmittelzusatzstoffe

Experimente sind nicht nur die Grundlage von Forschertätigkeiten in allen Naturwissenschaften, sie sind auch Ausdruck von Neugierde und Spaß am Entdecken. Das Anliegen des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ ist daher, die Freude am eigenständigen Tüfteln und an den Naturwissenschaften zu fördern. Dreimal pro Jahr wird eine Experimentieraufgabe zu naturwissenschaftlichen Phänomenen zentral gestellt. Schülerinnen der Unterstufe und Mittelstufe sollen diese unter Einsatz von Alltagschemikalien aus Supermarkt, Drogerie und Baumarkt und gängigen Küchengeräten bewältigen.

Schon seit Jahren ist es Tradition, dass sich Elly- Heuss- Mädchen mit viel Spaß und rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen an diesem naturwissenschaftlichen Wettstreit beteiligen. 44 Schülerinnen folgten diesmal dem Aufruf zur ersten Experimentierrunde und ließen sich freiwillig zu Versuchen motivieren, bei denen sich alles um die oben bereits mit E- Nummern genannten Lebensmittelzusatzstoffe Natriumalginat und Calciumlactat drehte. Ferner kamen Himbeer-Fruchtsirup, Trinkjoghurt, Blaukraut, verschiedene Sorten Mineralwasser und typische Haushaltsgeräte wie Pürierstäbe, Siebe, Messbecher und Marmeladengläser zum Einsatz. Die Durchführung und die Ergebnisse aller Experimente mussten außerdem noch unter Einbeziehung von Fotos, Tabellen, Diagrammen und Skizzen ausgewertet und sinnvoll dokumentiert werden.

Acht Mädchen lösten die gestellten Aufgaben so überzeugend, dass das Ergebnis der Jury in München einen ersten Platz wert war: Lilli Schmid, Juliana Zawal, Katharina Hanner und Emilie Nessmayr (alle aus den fünften Klassen) sowie Kathrin Ertl, Johanna Hartwig, Kathrin Herrmann und Anna Kneidl (siebte Klasse). Dazu kamen für die Elly- Forscherinnen noch 27 zweite Plätze und 9 Drittplatzierungen.

Lobende Anerkennung, Urkunden und für die Erstplatzierten gravierte Schlüsselanhänger erhielten die findigen Jungforscherinnen von Schulleiter OStD Reinhard Hauer und den betreuenden Lehrkräften StD Ottmar Gleixner und OStRin Martina Uhl. Alle zeigten sich bei der Siegerehrung erfreut über so viel Forscherdrang und die überaus zahlreiche Beteiligung, vor allem der Fünft- und Sechstklässlerinnen.

2. Plätze erzielten:

5. Klassen:

Isabel Erl, Kiera Fellner, Vanessa Piecha, Nina Pris, Melissa Pröm, Julia Rosner, Franziska Winter, Emilia Baierl, Franziska Hotek, Magdalena Lauterbach, Laura Lotzmann, Julia Heindl, Ina Kirner, Leonie Pohlt, Luisa Richter, Sarah Schieder, Ella Weimann und Julia Wukert.

6. Klassen:

Letizia Götzer, Laura Hofmann, Lena Hösl, Hannah Langner, Emma Vicupa, Rahima Hasenzade, Isabell Keßl, Julia Pfleger und Valentina Sebald.

3. Plätze erreichten:

5. Klassen:

Norah Klemm, Kristina Riedel, Eirini Tsachidou, Leonie Wendt, Aileen Bergler, Sophia Wittmann und Leni Witzl

6. Klassen:

Carolin Janker und Sarah Lehrfeld