Engagiert Zukunftsfragen klären– Meine Teilnahme an der 52. young leaders Akademie

Ethik, Verteidigung, Philosophie, Menschenwürde, Islam, Journalismus und Zukunftsstrategien für das 21. Jahrhundert… das waren einige- aber bei Weitem nicht alle- der Themen der 52. young leaders Akademie, an der ich die Chance hatte mit 108 anderen sozial-engagierten Jugendlichen  aus ganz Deutschland von 17. bis 22. Mai 2016 in Strausberg bei Berlin teilzunehmen. An den ersten beiden Tagen fand der philosophisch-ethische Teil statt. Referenten wie Prof. em. Dr. Dr. h. c. Splett oder Dipl.-Psych. Werner gingen mit uns in interessanten Diskussionsrunden der Frage nach, wer der Mensch ist, was ihn vom Tier unterscheidet und welche Quellen und Dimensionen seine Würde hat. Weitere Themen waren die Einführung in den Islam von Carsten Polanz und ein Vortrag mit dem Titel „Vertrauen in Sicherheitsorgane“ von Christian Dienst. Der zweite Teil der young leaders Akademie bestand aus dem 149. Jugend-Presse-Kongress. Wir Jugendlichen wurden in 3 verschiedene Gruppen eingeteilt, die mithilfe von professionellen Journalisten eine Kongresszeitung, ein TV-Magazin und ein Webmag erstellten. Meine Gruppe arbeitete zusammen mit der freien Journalistin Cornelia Stenzel-Zenner an der Kongresszeitung, indem wir in mehrere Teams eingeteilt wurden und verschiedene Beiträge, wie zum Beispiel ein Interview mit Generalleutnant Korff, für diese schrieben. Nachdem wir unsere frisch gedruckte Zeitung dann am nächsten Tag zusammen gelesen und ausgewertet hatten, wurden uns Trainings zu den Themen Benimm und Etikette, Körpersprache, Mimik-Resonanz-Training und Verhandlungstraining angeboten. Vor der Abreise besuchten wir zum Abschluss gemeinsam die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, wo wir  von einem Zeitzeugen durch das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit geführt wurden

Die fünf Tage sind wie im Flug vergangen und ich bin so dankbar, dass ich an dieser  tollen Veranstaltung mit so vielen netten und aufgeweckten Menschen teilnehmen durfte. Ich habe sehr viel gelernt und konnte viel für mich mitnehmen.

Laura Attiq, 10c