Deutsch-Französisches Freundschaftsdoppel: Schülerinnen des EHG zu Gast in Issy und Caen

Zufrieden, die Mona-Lisa gesehen zu haben: Die diesjährigen Teilnehmerinnen am Austausch mit Issy in der Louvre-Pyramide

Jährlich bietet das Elly-Heuss-Gymnasium seinen Schülerinnen den Austausch mit dem Collège Victor-Hugo in Weidens Partnerstadt Issy-les-Moulineaux, jedes zweite Jahr aber können die Schülerinnen auch in Caen in der Normandie am Lycée Charles-de Gaulle französische Gastfreundschaft genießen.

Mona-Lisa und Nike im Louvre, eine Bootsfahrt auf der Seine und die Besteigung des Eiffelturms waren beim 35. Austausch mit Issy selbstverständlich Programmhöhepunkte, die bei einem ersten Paris-Besuch natürlich nicht fehlen dürfen. Des Weiteren erschlossen sich die Schülerinnen Versailles und Sehenswürdigkeiten wie die römische Arena im Quartier Latin oder genossen den Ausblick über Paris vor Sacré-Coeur auf dem Montmartre. Das abwechslungsreiche Austauschprogramm wurde zudem ergänzt durch einen Führung durch das ethnologische Museum am Quai Branly, das auch durch seine moderne Architektur besticht.

Sie hatten in der Normandie auch noch Glück mit dem Wetter: Die Zehntklässlerinnen vor dem Mont St. Michel

Das Programm in Caen dagegen war in der Hauptsache an der jüngeren deutsch-französischen Geschichte orientiert: Beeindruckt zeigten sich die Zehntklässerinnen vom Dokumentationszentrum MEMORIAL in Caen, wo in einprägsamen Bildern die geschichtliche Entwicklung vom 1. zum 2. Weltkrieg sowie die Zeit des kalten Krieges dargestellt wird. Da Caen nicht weit von der Küste entfernt liegt, von wo aus die Alliierten unter großen Verlusten mit der Befreiung Frankreichs begannen, stand natürlich auch ein Besuch des Landungsmuseums in Arromanches und eines riesigen Militärfriedhofs auf dem Programm.

Absolute Höhepunkte in der Normandie waren jedoch die Besichtigung des Mont St. Michel, der weiten Strände der Normandie und des Teppichs von Bayeux, eines gestickten Wandteppichs aus dem 11. Jahrhundert, der die Geschichte der Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer sehr detailreich darstellt.

Im Mittelpunkt des Aufenthalts standen für die Schülerinnen in Issy wie Caen aber ihre Erlebnisse im Unterricht in den dortigen Schulen und in und mit den französischen Gastfamilien. Viele wollen den Kontakt über den Austausch hinaus halten – einen größeren Erfolg kann es nicht geben.